Schwierige Projektphase während Covid-19-Pandemie

28. Mai 2021

Am 1. März 2021 haben wir uns so sehr gefreut, dass wir in unserer Inklusions-Schule in unserem Keshwa Child Welfare Center in Sonbhadra den Unterricht starten konnten. Trotz der Restriktionen der Regierung wegen Covid-19 besuchten 25 Kinder den Unterricht.

Anfang April mussten wir unser Keshwa Child Welfare Center wieder schließen, da ab diesem Zeitpunkt die zweite Corona-Welle in Indien ausgebrochen war. Wie den Medien zu entnehmen ist, haben sich in bestimmten Regionen in Indien dramatische Szenen abgespielt. Auch in Uttar Pradesh gab es zum Teil hohe Infektionsraten, Krankheits- und Todesfälle.

Wir konnten deshalb auch nur zum Teil Familien in einem Notprogramm betreuen, alle regulären Programme dürfen (Stand Anfang Juni) nach wie vor nicht durchgeführt werden. Das Umfeld in unserem Keshwa Child Welfare Center ist Gott sei Dank nicht ganz so stark von Covid-19 betroffen, da wir in einer ländlichen Gegend aktiv sind. Allerdings sind die Auswirkungen für die Bewohner doch recht groß. Wo immer möglich haben wir betroffene Familien unterstützt.

Allerdings können wir diese schwierige Phase etwas nutzen, um kleinere Wartungsarbeiten an unserem Center auszuführen, wie etwa das Verputzen der Außenmauer und die Einzäunung unseres neuen Grundstücks.

Wie geht es jetzt weiter?

Eine genaue Prognose kann man nicht geben, wann die Regierung wieder Lockerungen beschließt. Wir hoffen aber sehr, dass es im Juli wieder eine Chance gibt den Wiederanlauf unserer Programme in Angriff zu nehmen, insbesondere die Inklusionsschule und das Skill Development-Programm. Der Start der Kindernothilfe wird vermutlich nicht vor September/Oktober erfolgen können, da hier noch diverse Abstimmungen mit den Behörden notwendig sind und innerhalb Indiens mit Reisebeschränkungen zu rechnen ist.

Drücken wir die Daumen, dass sich die Pandemie in Indien möglichst schnell wieder abschwächt. Wir sind mit dem Herzen bei allen Menschen, die von der Pandemie betroffen sind und freuen uns natürlich sehr, wenn unsere Projektarbeit wieder vollumfänglich den hilfsbedürftigen Menschen zugutekommt. Da wir nicht im medizinischen Bereich tätig sind, haben wir derzeit nur begrenzte Möglichkeiten, verlieren aber nicht die Zuversicht. Unserem Stammpersonal zahlen wir aber weiterhin den Lohn, damit deren Familien nicht unter der Pandemie leiden müssen. Das bedeutet aber auch, dass unsere Ausgaben nur geringfügig sinken, da Löhne und Infrastrukturkosten nahezu gleich sind.

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